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Granita al Limone

Granita al Limone

auf Sizilianisch:
Granita ca’ lumìa

Granita al Limone ist das perfekte sizilianische Frühstück im Sommer. Zusammen mit einer Brioche startet man mit dieser Kombination perfekt erfrischt in heiße Sommertage.

Selbstverständlich kann man eine Granita al Limone auch zu jeder anderen Tageszeit genießen. Ganz egal ob als Nachtisch, Zwischenmahlzeit oder Abschluss eines Abendessens, es gibt eigentlich keinen Zeitpunkt im Sommer an dem eine Granita nicht passen und schmecken würde. Und sizilianische Sommer sind sehr lang!

Granita al Limone ist ein kaltes Löffeldessert. Es handelt sich um eine halbgefrorene flüssige Mischung, die mit Wasser, Zucker und Fruchtsaft oder anderen Zutaten wie Mandeln, Pistazien oder Kaffee zubereitet wird. Häufig wird Granita mit einem Sorbet verwechselt. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass sie kein Eiweiß beinhaltet – sie ist allerdings fast genauso cremig wie ein Sorbet. Das ist der speziellen Zubereitung zu verdanken, denn eine Granita muss während des Gefrier- bzw. Kühlvorgangs häufig gerührt werden, damit sich die Wasserkristalle lösen und Luft aufgenommen werden kann und somit eine samtige Konsistenz entsteht.

Die Ursprünge der Granita sollen auf die Zeit der Araber in Sizilien zurückgehen. Diese verbreiteten das Rezept für eine besondere Art von Sorbet, das nichts anderes war als ein gefrorenes Getränk, das mit Fruchtessenzen oder Rosenwasser aromatisiert wurde. In Catania und im übrigen Sizilien wurde in der Antike der Schnee zur Herstellung der ersten Granite verwendet, welcher im Winter auf dem Ätna und auch auf den Bergen Nebrodi, Peloritani und Ebrei fiel. Im Sommer wurde dieses Eis gerieben und mit Frucht- oder Blumensirup übergossen. Weit verbreitet sind die traditionellen Granite in den Geschmacksrichtungen Zitrone, Mandel, Schokolade und Kaffee. Im Osten Siziliens findet man auch häufig Varianten mit Maulbeer- und Pistaziengeschmack.

Die Granita, die vorwiegend im östlichen Teil Siziliens gegessen wird, ist halbflüssig, cremig und kommt ursprünglich aus der Region rund um den Ätna, hauptsächlich aus Catania. In Messina und auf den Äolischen Inseln wird mehr oder weniger die gleiche Granita serviert wie in Catania. Allerdings ist die Granita von Messina etwas süßer.

Traditionellerweise wird die Granita in durchsichtigen Kelchgläsern mit einer Brioche serviert. Sie ist ein unnachahmliches Dessert, das wie kaum ein anderes für Sizilien steht.

Weitere Nachspeisen auf unserer Webseite findet ihr hier.

Granita al limone - sizilianischekueche.de

Granita al Limone
  • Zubereitungszeit15 Minuten
  • Kochzeit40 Minuten
  • Ruhezeit5 Minuten
  • Gesamtdauer1 Std
  • Portionanzahl4 Gläser
  • Serviergröße4 Personen
  • Herkunftsküche
    • Sizilianisch
  • Gang
    • Nachspeise
    • Getränk
  • Zubereitungsmethode
    • Kochen
    • Gefrieren

Zutaten

Für die Granita

  • 350ml Wasser
  • 175gr. Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 175ml frisch gepresster Zitronensaft (ca. 3-4 Zitronen)

Rezeptvorschlag für ein Granita-Getränk

  • zusätzlich zu den Zutaten 4 Crodini besorgen

Schritte

1

Zu Beginn das Wasser in einen kleinen Topf geben. Nun das Wasser heiß werden lassen, jedoch darauf achten, dass dieses nicht kocht.
Kurz bevor das Wasser zu kochen beginnt, den Topf von der Herdplatte nehmen und diese ausschalten. Als nächstes den Zucker und eine Prise Salz dazugeben und so lange rühren, bis sowohl Zucker und Salz komplett aufgelöst sind.

Jetzt den Topf mit dem Zuckerwasser zum Abkühlen in ein kaltes Wasserbad stellen, zum Beispiel in der Spüle.

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Während das Zuckerwasser abkühlt, kann man die Zitronen auspressen. Hierfür diese halbieren und den Saft in einem geeigneten Behälter auffangen.

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Sobald das Zuckerwasser komplett abgekühlt ist, kann man dieses wieder aus dem Wasserbad nehmen. Nachfolgend wird jetzt der frisch gepresste Zitronensaft durch ein feines Sieb in das Zuckerwasser gegossen. Gegebenenfalls kann man mit einem Löffel im Sieb nachhelfen, sollte sich dort das Fruchtfleisch sammeln.

Es ist bei diesem Schritt sehr wichtig, dass tatsächlich nur der Saft und kein Fruchtfleisch durch das Sieb fließt. Dies garantiert eine cremige Konsistenz der Granita. Sobald der Zitronensaft komplett zum Zuckerwasser gegeben wurde, beides mit einem Löffel gut verrühren.

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Im letzten Schritt wird nun alles in die Eismaschine gegeben. Dort sollte die Masse circa 30-40 Minuten gerührt und gekühlt werden, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Die Granita soll eine sehr weiße, schneeähnliche Farbe aufweisen.

Sollte man keine Eismaschine besitzen, so kann man die Masse auch in eine Schale in das Gefrierfach geben. Dort sollte sie ungefähr 6-7 Stunden bleiben, wobei man mindestens alle 45 Minuten das Ganze aus dem Gefrierfach nehmen und mit einem Mixer fein zermahlen muss, um den gleichen Effekt wie bei der Eismaschine zu erreichen. Dies ist enorm wichtig, damit sich keine Wasserkristalle bilden.

Ganz egal welche Zubereitungsvariante ihr wählt: sobald die Granita fertig ist, sollte man diese in Kelchgläsern mit einem Löffel anrichten und sofort servieren. Buon appetito!

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Tipp: Wer auf der Suche nach einer neuen sommerlichen Erfrischung ohne Alkohol ist, der sollte unseren Rezeptvorschlag aufgreifen und eine Kugel Granita al Limone zusammen mit einer kleinen Flasche Crodino in ein Glas geben. Gerade an heißen Sommertagen ist dies eine willkommene Abwechslung mit einem frischen Geschmackserlebnis. Lasst es euch schmecken!

Hier ein Bild der Granita mit Crodino.

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